Übergabestation (Foto: Ludwig Winkler)

Hausanschluss

Voraussetzung für den Anschluss an das Wärmenetz ist eine Zentralheizung im Gebäude. Die Wärmeübergabe an den Verbraucher erfolgt in der Übergabestation, die im Keller des Hauses installiert wird. Die Größe der Station für ein Einfamilienhaus beträgt meist 100 cm Höhe, 80 cm Breite und 30 cm Tiefe. In der Station eingebaut sind ein Wärmetauscher, ein Regelventil sowie eine Wärmezähleinheit.

In den Übergabestationen wird das ankommende Heißwasser in einem Wärmetauscher auf mindestens 50 °C abgekühlt, um so Wärme zum Heizen oder zur Wasseraufbereitung für Haushalte und Gewerbe zur Verfügung stellen zu können. Anschließend fließt das abgekühlte Wasser wieder zum Biomasseheizwerk zurück – der Kreislauf beginnt von Neuem. Sämtliche Übergabestationen (bei Anlagen Leistung > 50 kW) sind über das Glasfasernetz bedienbar, sodass die reibungslose Funktion der Heizanlage jederzeit überprüft werden kann.