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| FACHBEREICH WASSER - WASSERQUALITÄT UND TIPS |
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DIE WASSERQULITÄT
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Das im Trinkwasserstollen gewonnene Trinkwasser besticht
vor allem durch seine unverändert hohe Qualität.
Es ist farblos, klar, etwa 5° kühl und geruchlos. Es handelt
sich um ein leicht alkalisches Wasser, das der Härte
nach als weich eingestuft wird (5 dh - Deutsche Härtegrade).
>> zum Wasserqualitätsnachweis |
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HÄRTE |
°d |
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sehr weich |
0 - 4 |
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weich |
4 - 8 |
Stadtwerke Hall 5 - 6 deutsche Härtegrade |
mittelhart |
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ziemlich hart |
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hart |
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sehr hart |
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DAS QUELLGEBIET
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| Das Einzugsgebiet der Quellen im Bettelwurf-massiv befindet sich in nicht beweidetem Ödland, ist land- und
forstwirtschaftlich nicht nutzbar und wurde zudem zum
Wasserschongebiet erhoben. Das Wasser wird direkt
im Wettersteinkalk gefasst und ist so gegen äußere Einflüsse gut geschützt. Bis zu seiner Nutzung verweilt das
Wasser zwischen 8 und 13 Jahre im Berg. |
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NATURSCHATZ AUS DEM BETTELWURF
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Was wären wir ohne Wasser? Der Mensch selbst
besteht zu 70 Prozent aus Wasser, das enschliche
Gehirn zu 90 Prozent. Im täglichen Leben ist asser
nicht wegzudenken, sei es am Morgen, zum Baden
und Duschen, zum Trinken, Wäschewaschen oder für
die Toilettenspülung, um nur einige der Anwendungen
des Wassers zu nennen. Wasser ist unser wichtigstes
und kostbarstes Lebensmittel, das durch kein
anderes ersetzbar ist.
Durch die Erschließung des Bergwassers im Wasserschongebiet
des Bettelwurfmassives wurde eine
solide Grundlage für die Trinkwasserversorgung der
Gemeinde Absam und der Stadt Hall in Tirol für die
Zunkunft geschaffen. |
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DER TRINKWASSERSTOLLEN IM HALLTAL
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Rund 1 km tief ragt der Trinkwasserstollen ins Bergmassiv
und fördert je nach Jahreszeit - zwischen 240 und
450 l pro Sekunde vom ostbaren Nass. Zum Vergleich
beträgt der Wasserbedarf von Absam und Hall bis zu
140 l pro Sekunde.
Als 1992 ein Murenabgang die Trinkwasser-versorgung
von Absam und Hall lahm legte, starteten die beiden
Gemeinden eines der wohl imposantesten Trinkwasserprojekte
in Tirol. Nach siebenjähriger Bautätigkeit und
einem Investitionsvolumen von € 9,5 Mio. konnte 2001
erstmals qualitativ hochwertiges Trinkwasser direkt aus
dem Bergstock des Bettelwurfgebirges genutzt werden.
Ein Trinkwasserkraftwerk sorgt zudem für die Erzeugung
von ca. 850.000 kWh Strom pro Jahr. Damit können
rund 210 Haushalte ein Jahr lang versorgt werden. |
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DER WASSERKREISLAUF
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Niederschläge sind die Grundlage der Wasser-versorgung
von Hall. Das Wasser fl ießt ab, entweder oberirdisch
in Form von Bächen und Flüssen oder unterirdisch
in Form von Porenwasser wie im Bettelwurfgebirge.
Um das kostbare Nass aus dem Berg zu
gewinnen, bedarf es des Wasserstollens, wo das Wasser
„gefasst“ wird. Darüber hinaus, muss das Trinkwasser
in eigenen Hochbehältern gespeichert werden.
In Hall wird das Wasser im Hochbehälter in der Walderstrasse
mit 2 x 2.400 m3 und in einem weiteren, kleineren
am Halltalerhof mit 376 m3 gespeichert .
Das Wasser wird dann in Druckrohrleitungen vom
Margarethenstollen zum ersten Hochbehälter durch
zwei Wasserkraftwerke geleitet – jenes direkt im Trinkwasserstollen
und ein weiteres direkt beim Hochbehälter in der Walderstraße. Von dort aus
fließt das
Trinkwasser in den Hochbehälter Halltalerhof, von dem
aus das Ortsnetz von Hall gespeist wird. Ein viertes
Kraftwerk dient der energetischen Nutzung der Jakobibründlquellen
und zur Notwasserung. |
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WASSERSPARTIPPS
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- Temperatur in Warmwasserspeichern auf 60°C begrenzen: verringert Abstrahlungsverluste und Verkalkung (E-Stufe)
- Duschen statt baden: für ein Wannenbad wird drei- bis viermal mehr Wasser benötigt.
- Warmwassermenge gezielt begrenzen: ein ungenutzt laufender Warmwasserhahn kostet pro Minute rund 3,6 -11 Cent an Energie!
- Tropfende Hähne abdichten
- Zirkulationspumpen stilllegen oder zeitsteuern
- Geschirrspül- und Waschmaschinen nicht halbvoll laufen lassen
- Wer Einhandmischer verwendet erspart sich Leerlaufverluste, weil das Wasser gleich mit der richtigen Temperatur kommt.
- WC-Spülung
- Spülkästen anstatt Druck- oder Drehspülungen verwenden.
- Spülkasten auf 6 Liter einstellen!
Kalk:
Zu hohe Temperaturen verstärken den Kalkausfall deshalb:
- Keine zu hohen Temperaturen bei der Warmwasserbereitung.
- Der Idealwert liegt zwischen 55 und 60 °C.
Bei geeigneten Betriebsbedingungen der Trinkwasseranlage kann sich dann in den Rohrleitungen eine Schutzschicht aufbauen.
Diese verhindert eine Wechselwirkung zwischen dem Trinkwasser und dem Rohrleitungswerkstoff |
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