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2007-10-04
Kröll war wieder nicht zu schlagen
Es blieb bei der Kampfansage von ÖSV-Kombi-Ass Christoph Bieler – auch beim 2. Haller Turmlauf war Österreichs Parade-Bergläufer Markus Kröll wieder eine Klasse für sich. Ebenso wie die polnische Spitzenläuferin Izabela Zatorska, die die Damenwertung klar dominierte.
„Nächstes Jahr hole ich mir noch jemanden aus unseren Reihen zur Verstärkung“, verkündete ÖSV-Star Christoph Bieler, nachdem er trotz Schützenhilfe seines Freundes und Teamkollegen David Kreiner gegenüber Markus Kröll das Nachsehen hatte. Obwohl „Bieles“ sich mit 3:42.29 gegenüber dem Vorjahr um ca. 8 Sekunden steigerte, musste er sich heuer mit Platz drei begnügen. Das Duell der ÖSV-Kombinierer entschied der Sommer-Grand-Prix-Sieger David Kreiner mit dem hauchdünnen Vorsprung von fünf Hundertstel - das sind ganze 46 cm.

Zwei Sekunden schneller
Aber auch Markus Kröll legte heuer noch einmal einen Zahn zu und versetzte mit seiner um zwei Sekunden schnelleren Bestzeit (3:38.12) Turmlauf-Ideengeber Michael Gsaller und Martin Terzer, Obmann des Nordic Team Absam, an der Strecke gleichermaßen ins Staunen. Vor allem, weil Kröll mit Handikap antreten musste, da er sich beim Dolomitenmann vor drei Wochen einen Bänderriss zuzog. „Ein Wahnsinn, wie stark das Teilnehmerfeld beim erst zweiten Turmlauf schon war und welche Zeiten hier gelaufen wurden“, zeigte sich Organisator Günter Vettori, der mit dem Nordic Team Absam diesen Lauf wieder perfekt abwickelte, nach dem Lauf beeindruckt. Wie stark die Leistungen der drei Erstplatzierten war, lässt sich vor allem daran messen, dass sich der zweifache Sieger des Empire-State-Building-Laufes, Rudolf Reitberger, mit Platz sechs begnügen musste.

Internationales Feld
Bei den Damen war Izabela Zatorska, ihres Zeichens Weltmeisterin und vierfache Weltpokalsiegerin in Berglauf, mit 4:32.96 eine Klasse für sich vor Theresa Mair, die österreichische Meisterin im Skilanglauf.
Besonders erfreulich waren auch die guten Leistungen der heimischen Läufer, allen voran jene der Familie Meister. Halls Gemeinderätin Maria Meister zeigte sich in Topform und holte sich den dritten Platz bei den Damen. Die Söhne Julian und Michael belegten Platz 1. und 4. bei den U20, wobei der erst 15-jährige Julian Meister sogar Empire-Spezialist Rudolf Reitberger hinter sich ließ und mit einer Zeit von 3:54.63 den hervorragenden 5. Platz in der Gesamtwertung belegte.
Eine nicht weniger beeindruckende Show lieferte Österreichs Freestyle-Legende Christian Rijavec, der als Teil eines unterhaltsamen Rahmenprogramms auf einen Großtrampolin sein Können unter Beweis stellte und vielen Kindern den einen oder anderen Trick auf dem Tuch beibrachte.

 
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