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| Presse |
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| 2008-04-14 |
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| Glänzende Geschichten im Münzerturm |
In Zusammenarbeit der Münze Hall der Hall AG, des Tourismusverbandes Region Hall-Wattens und dem Wattener Unternehmen D. Swarovski & CO. Contemporary Lighting & Project Business als Projektpartner lädt der Münzerturm in Hall in Tirol zu wahrhaft funkelnden Begegnungen zwischen Geschichte und Gegenwart.
Schutz, Reichtum, Glanz und Kaiser Maximilian I. – all dies ist untrennbar mit dem Münzerturm der Burg Hasegg in Hall Verbunden. Und genau darum geht es auch in dieser neuen Dauerausstellung. Funkelndes Kristall fängt die großartige Vergangenheit ein und bringt durch überraschende Kontraste und Übereinstimmungen den besonderen Zauber ans Licht, der in der Geschichte und den Geschichten steckt. Wir begeben uns auf eine funkelnde Reise in die Zeit des letzten Ritters...
DES KAISERS GLANZ
Portrait Kaiser Maximilians aus 25.000 Kristallen in fünf irisierende Farben auf schwarzem Grund.
Ihre Blütezeit hatte die Burg Hasegg unter Kaiser Maximilian I., denn dieser ließ den Turm mit seinem polygonalen Aufsatz ausbauen und gab auch die heutige Burgkapelle in Auftrag.
Ein funkelndes Bild der strahlenden Persönlichkeit des Kaisers wird hier geschaffen. Pikantes Detail: Hier in der Burg Hasegg traf sich Maximilian zum ersten Mal mit seiner zweiten Frau Bianca Maria Sforza, geheiratet hatte man in gegenseitiger Abwesenheit. Aber es wäre schon möglich, dass hier die fürstliche Ehe erstmal vollzogen wurde!
BRILLANTE GEFAHREN
Fast faustgroße Kristallkugeln verdeutlichen die Flugbahn der noch existierenden und auch ausgestellten Kanonenkugeln aus dem 15. Jahrhundert.
Diese Stätte konnte jeder Belagerung Stand halten. Erst 2005 gelang es mit Hilfe von Diamantseilen, einen neuen Zugang aus dem Turm herauszuschneiden!
Maximilian nutzte den Turm jedoch auch zu Repräsentationszwecken – eine Ambivalenz, die sich im Kontrast von historischen Kanonenkugeln und funkelnden Kristallkugeln, die eine mögliche Flugbahn der Kanonenkugeln nachzeichnen, darstellt.
FUNKELNDE LEBENSADER
Ein Flussbett wird aus rohen Findlingen nachempfunden, darüber legen sich Ketten aus glitzernden Kristallen - von blauem Licht angestrahlt – das Wasser fließt.
Das Wasser war eine der Lebensadern der Stadt und damit auch der Burg, denn in diesem Areal wurde das Salz versotten, das mit Hilfe des Wassers aus dem Berg gelöst worden war. Mit dem Hafen am Inn war die Schifffahrt eine der zentralen Einnahmequellen, die Prägemaschinen der Haller Münze konnten nur deshalb arbeiten und auch heute könnte ohne Wasser kein einziges Kristall geschliffen werden.
PRÄGENDER REICHTUM
Rund um die große Prägemaschine der Münze Hall legen sich die perfekt geschliffenen Kristallmünzen und blitzen zwischen „echten“, handwerklich geprägten Münzen auf.
Im späten 15. Jahrhundert wurde die Münzstätte von Meran nach Hall verlegt, Sigismund von Tirol setzte hier auch seine Münzreform um, die mit der Ausprägung des ersten Guldiners ihren Abschluss fand. Diese Großsilbermünze sollte als „Taler“ über die Jahrhunderte weltweite Bedeutung erlangen und lebt im heutigen „Dollar“ weiter.
STRAHLENDES SALZ
Die Salzkufe ist mit unzähligen winzigen Kristallen gefüllt, die von natürlichem, weißen Licht oder Sonnenlicht angestrahlt werden und besser die Bedeutung des „weißen Goldes“ nicht symbolisieren könnten. Ein kraftvolles Farbenspiel entsteht.
Die Salzkufe ist nicht nur Teil des Wappens der Stadt Hall, sie symbolisiert auch die Quelle des Reichtums der alten Stadt am Inn und ist mit ihr seit über 700 Jahren untrennbar verbunden.
Dem Besucher bietet sich beim Besuch der Ausstellung auch die Möglichkeit, eine dieser besonderen Kristallmünzen selbst zu prägen.
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