Foto: Hall AG (A.Heinzle)

Krankenhäuser in Hall heizen mit Fernwärme aus Biomasse

Als Kunde der ersten Stunde und heute größter Wärmeabnehmer der Hall AG schloss das ehemalige Bezirkskrankenhaus bereits im Jahr 2005 einen Wärmliefervertrag über eine thermische Leistung von  1.200 kW ab. Knapp zehn Jahre später hat sich diese Leistung nahezu verdreifacht.

Anfang 2012 wurden die Areale des ehemaligen Bezirkskrankenhauses Hall in Tirol und des Psychiatrischen Krankenhauses des Landes Tirol zum Landeskrankenhaus Hall in Tirol zusammengeführt.

In Zuge dessen wurden die Heizanlagen des Studentenheimes in der Kaiser-Max-Straße sowie jene der Umit in der Milser Straße aus dem Verbund der Heizanlage des Krankenhausareals ausgegliedert. Um die Versorgung des restlichen Krankenhausareals mit Fernwärme aus Biomasse zu gewährleisten, musste nun die bestehende Anlage in der Milser Straße mit einer bislang installierten Leistung von 1.200 kW auf eine Gesamtleistung von 4.500 kW hochgerüstet werden. Dies entspricht dem durchschnittlichen Jahresbedarf von rund 450 Vier-Personen-Haushalten. Durch die Ausdehnung der Fernwärmeversorgung auf das gesamte Areal der TILAK können nunmehr in Summe bis zu 2.500 Tonnen umweltschädlicher CO2-Emmisionen pro Jahr vermieden werden.